<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Digitalkonfetti &#187; Konzert</title>
	<atom:link href="http://digitalkonfetti.de/schlagwort/konzert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://digitalkonfetti.de</link>
	<description>Wir mögen Musik und Avocadostullen. Über eins davon schreiben wir.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 May 2020 16:05:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.2.38</generator>
	<item>
		<title>Wenn Mut einen Soundtrack hätte: MADANII und L:LUCID bringen EP &#8222;IILLEGAL ALLIIEN&#8220;</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/madanii-llucid-iillegal-alliien-release/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/madanii-llucid-iillegal-alliien-release/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 14:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ep]]></category>
		<category><![CDATA[iillegal alliien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[l:lucid]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[madanii]]></category>
		<category><![CDATA[release]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=1717</guid>
		<description><![CDATA[Kinners, Mutti erzählt euch jetzt mal eine Geschichte. Damals, als ich noch jung war, stolperte ich durch Zufall in die Berghain Kantine. Zu müde zum tanzen, zu platt zum zuhören, eigentlich. Ich wusste weder welche Veranstaltung dort stattfand noch welche Bands auf der Bühne stehen würden. Es hat schätzungsweise 35 Sekunden gedauert, bis ich gebannt an der Bühne klebte. Und so leicht bin ich eigentlich nicht zu kriegen. Dieser Abend ist, puh, keine Ahnung, mein Zeitgefühl ist ganz furchtbar schlecht. Ein Jahr wird es wohl her sein. Vielleicht mehr. Vielleicht weniger. Wer mich so in den Bann zog, weiß ich hingegen noch sehr genau &#8211; MADANII &#38; LLUCID waren&#8217;s. Dass ich letzte Woche an genau dem selben Ort stehen und den Release ihrer EP IILLEGAL ALLIIEN mit ihnen feiern durfte macht das Ganze umso schöner. Statt 30 Menschen vor der Bühne war dieses Mal allerdings full house und ich kann mit gutem Gewissen sagen &#8211; Den meisten ging es mindestens wie mir vor einem Jahr. Optisch auffallen können die beiden, aber auch der Sound und Inhalt der EP ist im besten Sinne fesselnd. 90er Jahre RnB trifft moderne Produktion, Pop auf &#8222;bösen&#8220; Bass und aktuelle Themen auf eingängige Melodien. Es geht ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kinners, Mutti erzählt euch jetzt mal eine Geschichte. Damals, als ich noch jung war, stolperte ich durch Zufall in die Berghain Kantine. Zu müde zum tanzen, zu platt zum zuhören, eigentlich. Ich wusste weder welche Veranstaltung dort stattfand noch welche Bands auf der Bühne stehen würden. Es hat schätzungsweise 35 Sekunden gedauert, bis ich gebannt an der Bühne klebte. Und so leicht bin ich eigentlich nicht zu kriegen.</p>
<p>Dieser Abend ist, puh, keine Ahnung, mein Zeitgefühl ist ganz furchtbar schlecht. Ein Jahr wird es wohl her sein. Vielleicht mehr. Vielleicht weniger. Wer mich so in den Bann zog, weiß ich hingegen noch sehr genau &#8211; <strong>MADANII &amp; LLUCID</strong> waren&#8217;s.</p>
<p>Dass ich letzte Woche an genau dem selben Ort stehen und den Release ihrer EP <strong>IILLEGAL ALLIIEN</strong> mit ihnen feiern durfte macht das Ganze umso schöner. Statt 30 Menschen vor der Bühne war dieses Mal allerdings full house und ich kann mit gutem Gewissen sagen &#8211; Den meisten ging es mindestens wie mir vor einem Jahr.</p>
<p>Optisch auffallen können die beiden, aber auch der Sound und Inhalt der EP ist im besten Sinne fesselnd. 90er Jahre RnB trifft moderne Produktion, Pop auf &#8222;bösen&#8220; Bass und aktuelle Themen auf eingängige Melodien. Es geht um anders sein, um Anpassung und das Vermeiden davon, um Zweifel und Angst, um Optimismus und Liebe. Zu sich, zur Welt &#8211; ach interpretiert doch selbst. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, bindet das Newcomer-Duo traditionelle iranische Instrumente  wie Ney, Santur und Kamanche in eingängige Synthie-Hooks ein &#8211; die Kombination ist wahnsinnig packend. Wenn Mut einen Soundtrack hätte &#8211; diese beiden würden ihn produzieren.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/xkbSgM417uM?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/madanii-llucid-iillegal-alliien-release/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Olympische Party? dicht&amp;ergreifend machen&#8217;s möglich</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/olympische-party-dichtergreifend-machens-moeglich/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/olympische-party-dichtergreifend-machens-moeglich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 13:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[dicht&ergreifend]]></category>
		<category><![CDATA[hip-hop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[lef dutti]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[mundart]]></category>
		<category><![CDATA[olympiahalle]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[tourabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[urkwell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=1679</guid>
		<description><![CDATA[Ja, Tourabschluss ist oft eine riesen, riesen Party. Streiche, Schnaps und letzte Kraftreserven auf der Bühne sind keine Besonderheit. Aber dicht &#38; ergreifend eröffnen ein neues Level. Ihr Tourabschluss trägt den Titel Das letzte Abendmahl. Und das zu Recht. Am 26.10. wird in der Olympiahalle in München ein Feuerwerk von Mundart, Rap, Beats und purer Liebe starten. Ich habe quasi die Proben zu diesem Konzert gesehen. Und mit Proben meine ich die eigentliche Tour. Und mit gesehen meine ich, ich habe zwei Stunden so sehr getanzt, dass ich am nächsten Morgen einen ungleichmäßigen Muskelkater in den Waden hatte. Alles richtig gemacht also. Wer auf Stimmung, groovige Beats und sympathischer Band steht &#8211; dem sind die Menschen von dicht&#38;ergreifend wärmstens ans Herz gelegt. Egal wie wenig Energie man mitbringt auf das Konzert, man verlässt die Location mehr als nur beschwingt. Der Gig in der Olympiahalle wird der Tour eine Krone aufsetzen, die sich gewaschen hat. SPOILER ALERT. Die Band hat ein paar Details zum bevorstehenden Konzert preisgegeben: Es gibt eine 27 Meter breite LED-Wand. Die ist aber nur 3 Meter hoch. Die Rede ist von Einhörnern. Und Theater, Theater, Theater. Außerdem wird fieberhaft an einem Dixi-Klo-Stagedive gearbeitet. Unser Lieblingspriester wird mitfeiern. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Tourabschluss ist oft eine riesen, riesen Party. Streiche, Schnaps und letzte Kraftreserven auf der Bühne sind keine Besonderheit. Aber <strong>dicht &amp; ergreifend</strong> eröffnen ein neues Level. Ihr Tourabschluss trägt den Titel <em>Das letzte Abendmahl.</em> Und das zu Recht.</p>
<p>Am 26.10. wird in der Olympiahalle in München ein Feuerwerk von Mundart, Rap, Beats und purer Liebe starten. Ich habe quasi die Proben zu diesem Konzert gesehen. Und mit Proben meine ich die eigentliche Tour. Und mit gesehen meine ich, ich habe zwei Stunden so sehr getanzt, dass ich am nächsten Morgen einen ungleichmäßigen Muskelkater in den Waden hatte. Alles richtig gemacht also. Wer auf Stimmung, groovige Beats und sympathischer Band steht &#8211; dem sind die Menschen von dicht&amp;ergreifend wärmstens ans Herz gelegt. Egal wie wenig Energie man mitbringt auf das Konzert, man verlässt die Location mehr als nur beschwingt. Der Gig in der Olympiahalle wird der Tour eine Krone aufsetzen, die sich gewaschen hat.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/0UKorcMmXHk?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>SPOILER ALERT. Die Band hat ein paar Details zum bevorstehenden Konzert preisgegeben: Es gibt eine 27 Meter breite LED-Wand. Die ist aber nur 3 Meter hoch. Die Rede ist von Einhörnern. Und Theater, Theater, Theater. Außerdem wird fieberhaft an einem Dixi-Klo-Stagedive gearbeitet. Unser Lieblingspriester wird mitfeiern. Außerdem gibt es einen christlichen Gospel-chor mit Burkas. Auf ihrer <a href="https://www.facebook.com/dichtundergreifend/">Facebookseite</a> kündigen Lef Dutti und Urkwell noch so einiges an &#8211; wild. Es wird wirklich, wirklich wild. Was am Ende in der Münchener Olympiahalle allerdings wirklich passiert, könnt ihr nur sehen, <a href="https://www.eventim.de/event/dicht-ergreifend-tour-2019-olympiahalle-muenchen-12181950/?fbclid=IwAR3IAjK3fpmkWWR9fMzC5CsBLEX9-XVKEuvr1d6lCLoQm6d3Fkhoj-1wP98">wenn ihr dort aufschlagt</a>. Aber eins können wir mit Sicherheit spoilern: Es wird eine riesengroße Gaudi.</p>
<pre style="text-align: right;">Foto: Julia Szymik</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/olympische-party-dichtergreifend-machens-moeglich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit &#8222;Here&#8220; auf Tour: Jon And Roy</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/mit-here-auf-tour-jon-and-roy/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/mit-here-auf-tour-jon-and-roy/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 12:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[album]]></category>
		<category><![CDATA[gästeliste]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[here]]></category>
		<category><![CDATA[Jon and Roy]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=1539</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwann fehlen die Ideen, das Geld oder die Lust, der Bassist bekommt das vierte Kind oder der Schlagzeuger hat aus Versehen mit der Sängerin geschlafen und jetzt können sich sämtliche Bandmitglieder nicht mehr in die Augen sehen. Ich könnte noch wesentlich wildere Theorien aufstellen, was Bands vor der Fertigstellung des achten Albums so in die Quere kommen könnte. Aber darum geht es hier nicht, Jon And Roy haben das nämlich geschafft, und zwar ziemlich gut. Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass sich Album Nummer Acht auch danach anhört: Routine. Davon ist aber nicht viel zu spüren. Die Routine, die die beiden Kanadier im Schreibprozess und der Studioarbeit mit jedem Album dazugewinnen, spielt ihnen in die Karten ohne Langeweile mitzuschleifen. Die Kombination aus aktuellen und etwas älteren Songs macht aus dem Album genau das: Ein Album und keine Sammlung von aktuellen Tracks. Durchdacht nehmen sie uns mit und zeigen uns, was sie an Reggae, kubanischer Musik oder auch Hip-Hop mögen, bleiben dabei aber sich und ihrem Indie-Folk-Pop treu. JON AND ROY LIVE 15.03. London &#8211; Nellys Jazz and Blues 16.03. Hamburg &#8211; Nochtspeicher 17.03. Frankfurt &#8211; Elfer 18.03. Nürnberg &#8211; club stereo 19.03. Köln &#8211; Studio 672 21.03. Amsterdam ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann fehlen die Ideen, das Geld oder die Lust, der Bassist bekommt das vierte Kind oder der Schlagzeuger hat aus Versehen mit der Sängerin geschlafen und jetzt können sich sämtliche Bandmitglieder nicht mehr in die Augen sehen. Ich könnte noch wesentlich wildere Theorien aufstellen, was Bands vor der Fertigstellung des achten Albums so in die Quere kommen könnte. Aber darum geht es hier nicht, <strong>Jon And Roy</strong> haben das nämlich geschafft, und zwar ziemlich gut.</p>
<p>Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass sich Album Nummer Acht auch danach anhört: Routine. Davon ist aber nicht viel zu spüren. Die Routine, die die beiden Kanadier im Schreibprozess und der Studioarbeit mit jedem Album dazugewinnen, spielt ihnen in die Karten ohne Langeweile mitzuschleifen. Die Kombination aus aktuellen und etwas älteren Songs macht aus dem Album genau das: Ein Album und keine Sammlung von aktuellen Tracks. Durchdacht nehmen sie uns mit und zeigen uns, was sie an Reggae, kubanischer Musik oder auch Hip-Hop mögen, bleiben dabei aber sich und ihrem Indie-Folk-Pop treu.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/g23wdWlwgDA?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>JON AND ROY LIVE</strong></p>
<p style="text-align: center;">15.03. London &#8211; Nellys Jazz and Blues</p>
<p style="text-align: center;">16.03. Hamburg &#8211; Nochtspeicher</p>
<p style="text-align: center;">17.03. Frankfurt &#8211; Elfer</p>
<p style="text-align: center;">18.03. Nürnberg &#8211; club stereo</p>
<p style="text-align: center;">19.03. Köln &#8211; Studio 672</p>
<p style="text-align: center;">21.03. Amsterdam &#8211; Bitterzoet</p>
<p style="text-align: center;">22.03. Armhem &#8211; Luxor Live</p>
<p style="text-align: center;">23.03. Berlin &#8211; Lido</p>
<p style="text-align: center;">25.03. Mailand &#8211; Circolo Ohibò</p>
<p style="text-align: center;">26.03. Zürich &#8211; Papiersaal</p>
<p style="text-align: center;">27.03. Stuttgart &#8211; Clubcann</p>
<p style="text-align: center;">28.03. München &#8211; STROM</p>
<p style="text-align: center;">29.03. Wien &#8211; FLEX</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong>Gewinnt</strong> jetzt 2&#215;2 <strong>Gästelistenplätze</strong> für das Konzert in Frankfurt am 17.03.! Schreibt uns eine Mail mit eurem liebsten Katzen-GIF an <em>ichwillgewinnen@digitalkonfetti.de</em> und wir melden uns zurück!</p>
<hr />
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/mit-here-auf-tour-jon-and-roy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milky Chance &amp; Friends bringen Dresden zum Tanzen</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/milky-chance-friends-bringen-dresden-zum-tanzen/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/milky-chance-friends-bringen-dresden-zum-tanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2015 15:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[junge garde dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[lichtdicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtdicht Records]]></category>
		<category><![CDATA[lions head]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[milky chance]]></category>
		<category><![CDATA[synapson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=742</guid>
		<description><![CDATA[Wenn in der Dresdener Neustadt die BRN, die Bunte Republik Neustadt, tobt, haben Parallelveranstaltungen eigentlich nicht viele Chancen. Dieser Tatsache haben sich Milky Chance mit Unterstützung von Synapson und Lions Head am Wochenende aber trotzdem gestellt &#8211; und jeder der da war, wird es sicherlich nicht bereut haben. Lions Head präsentierten sich auch Vorband-Muffeln als Feel-Good-Band gegen den Regen und sorgten für die wunderbar entspannte Stimmung von Anfang an. Synapson leiteten dann mit ihren starken Tracks das Aufwärm-Tanzen ein  &#8211; damit war die gute Laune nicht mehr wegzudenken. Lasst uns einfach zusammen tanzen! Eine sehr gelungene Grundlage für den starken Auftritt der Kasseler Jungs: Stimmige Lichtshow, musikalische Glanzleistung und beste Stimmung in wunderschöner Open-Air Kulisse der jungen Garde im großen Garten. Mit ihrer absolut bodenständigen, schon fast schüchternen Art, mit dem Publikum umzugehen, dem Geburtstagsgruß an die Mama und der Aufforderung &#8222;Lasst uns einfach zusammen Tanzen!&#8220; haben sie genau den Zugang zu ihrem Publikum, der sie besonders macht. Was zu lauter tanzenden Menschen und strahlenden Gesichtern führt: Viel mehr wollen wir gar nicht sagen. Dafür haben wir ein paar Fotos für euch gemacht. Und die Tracks des Abends noch mal kurz zusammengefasst.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in der Dresdener Neustadt die BRN, die Bunte Republik Neustadt, tobt, haben Parallelveranstaltungen eigentlich nicht viele Chancen. Dieser Tatsache haben sich Milky Chance mit Unterstützung von Synapson und Lions Head am Wochenende aber trotzdem gestellt &#8211; und jeder der da war, wird es sicherlich nicht bereut haben.</p>
<p>Lions Head präsentierten sich auch Vorband-Muffeln als Feel-Good-Band gegen den Regen und sorgten für die wunderbar entspannte Stimmung von Anfang an. Synapson leiteten dann mit ihren starken Tracks das Aufwärm-Tanzen ein  &#8211; damit war die gute Laune nicht mehr wegzudenken.</p>
<blockquote><p>Lasst uns einfach zusammen tanzen!</p></blockquote>
<p>Eine sehr gelungene Grundlage für den starken Auftritt der Kasseler Jungs: Stimmige Lichtshow, musikalische Glanzleistung und beste Stimmung in wunderschöner Open-Air Kulisse der jungen Garde im großen Garten. Mit ihrer absolut bodenständigen, schon fast schüchternen Art, mit dem Publikum umzugehen, dem Geburtstagsgruß an die Mama und der Aufforderung &#8222;Lasst uns einfach zusammen Tanzen!&#8220; haben sie genau den Zugang zu ihrem Publikum, der sie besonders macht. Was zu lauter tanzenden Menschen und strahlenden Gesichtern führt: Viel mehr wollen wir gar nicht sagen. Dafür haben wir ein paar Fotos für euch gemacht. Und die Tracks des Abends noch mal kurz zusammengefasst.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/gTMe8XtRaR8?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/tvMoteOdPBA?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/vkIbns5LDow?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/milky-chance-friends-bringen-dresden-zum-tanzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lieblingsalbum-Potenzial: LOT &#8211; 200 Tage</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/lieblingsalbum-potenzial-lot-200-tage/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/lieblingsalbum-potenzial-lot-200-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 11:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[album]]></category>
		<category><![CDATA[chimperator]]></category>
		<category><![CDATA[chimperator department]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[LOT]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[release]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[tickets]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[verlosung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=556</guid>
		<description><![CDATA[Wer ihn noch nicht kennt, sollte am besten jetzt damit anfangen ihn kennen zu lernen: Newcomer LOT. Freitag gibt es sein Debütalbum und kurz darauf beginnt die Tour. Und um schon mal vorweg zu greifen: Beides sollte man definitiv nicht verpassen. Unfassbar. Die Leute von iTunes haben mich in die Newcomer im Spotlight Kampagne aufgenommen. Ziemlich verrückt: Du machst iTunes auf und siehst dich selbst! Bei iTunes war er schon in der &#8222;Newcomer im Spotlight&#8220; Kampagne zu finden und sein Label Chimperator (Cro, SAM, Heisskalt, Psaiko.Dino) hat schon viele Kleine ganz groß gemacht. Warum wir von diesem Album dann doch so überrascht waren ist jetzt eigentlich die Frage. Es stimmt nicht nur das Gesamtbild, mit Liebe zum Detail wird daran gearbeitet dass die Platte des Spieler so schnell nicht wieder verlässt. Die Texte sind bodenständig und alltagsbezogen, jeder erkennt selbst erlebte Situationen. Aber sie werden nicht banal, LOT macht aus einer Trennung oder einer Schlange im Supermarkt kleine Kurzgeschichten, die die Texte überraschend anders machen. LOT erzählt ohne Filter und Bearbeitung wie es ist, ohne große Phrasen und gnadenlos realistisch. Zu sich selbst genauso wie zu der Welt da draußen. Warum sollte man die banalen Geschichten des Abends nicht erzählen, ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ihn noch nicht kennt, sollte am besten jetzt damit anfangen ihn kennen zu lernen: Newcomer LOT. Freitag gibt es sein Debütalbum und kurz darauf beginnt die Tour. Und um schon mal vorweg zu greifen: Beides sollte man definitiv nicht verpassen.</p>
<blockquote><p>Unfassbar. Die Leute von iTunes haben mich in die Newcomer im Spotlight Kampagne aufgenommen. Ziemlich verrückt: Du machst iTunes auf und siehst dich selbst!</p></blockquote>
<p>Bei iTunes war er schon in der &#8222;Newcomer im Spotlight&#8220; Kampagne zu finden und sein Label Chimperator (Cro, SAM, Heisskalt, Psaiko.Dino) hat schon viele Kleine ganz groß gemacht. Warum wir von diesem Album dann doch so überrascht waren ist jetzt eigentlich die Frage. Es stimmt nicht nur das Gesamtbild, mit Liebe zum Detail wird daran gearbeitet dass die Platte des Spieler so schnell nicht wieder verlässt.</p>
<p>Die Texte sind bodenständig und alltagsbezogen, jeder erkennt selbst erlebte Situationen. Aber sie werden nicht banal, LOT macht aus einer Trennung oder einer Schlange im Supermarkt kleine Kurzgeschichten, die die Texte überraschend anders machen. LOT erzählt ohne Filter und Bearbeitung wie es ist, ohne große Phrasen und gnadenlos realistisch. Zu sich selbst genauso wie zu der Welt da draußen.</p>
<blockquote><p>Warum sollte man die banalen Geschichten des Abends nicht erzählen, wie sie waren? Mehr haben wir doch gar nicht. Der Rest ist nur Rumerzählerei.</p></blockquote>
<p>Die Texte bleiben eher im Alltag, der Sound ist aber keinesfalls öde und grau. Eingängige Melodien und sehr fantasievolle Arrangements lassen jeden Track in seinem eigenen Glanz erstrahlen. Jeder der 10 Songs ist individuell und erzählt eine Geschichte, die auf den zweiten Blick viel weniger Fassade ist als es den Anschein hat. Wer sich traut hinter die Fassade zu blicken, entdeckt eine ganze Welt: Tracks wie &#8222;Warum Soll Sich Das Ändern&#8220; und &#8222;Kein Bock Mehr Auf Traurig&#8220; greifen das aktuelle Geschehen in der Welt und in unseren Köpfen auf und lassen uns den Freiraum darüber nachzudenken, was da eigentlich grade passiert. Jeder kann in diesem Album das finden was er finden möchte. Und das ist in jedem Fall großartig. Die markante Stimme und die Beats ganz laut aufdrehen &#8211; dann kann nichts mehr schief gehen.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/IdsrJRFXO8A?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Wir sind gespannt Lot noch so hingeht. Und vermuten: Nach oben. Weit nach oben. und bis dahin solltet ihr auf die 200-Tage-Tour gehen! 2&#215;2 Tickets gibt&#8217;s auch noch auf unserer Facebook-Seite:</p>
<p>17.04.2015 Leipzig // Täubchenthal &#8211; RELEASE</p>
<p>19.04.2015 Berlin // Privatclub</p>
<p>20.04.2015 Hamburg // Prinzenbar <strong>GEWINNT TICKETS AUF UNSERER FACEBOOK-SEITE!</strong></p>
<p>21.04.2015 Köln // Club Bahnhof Ehrenfeld</p>
<p>22.04.2015 München // Orangehouse <strong>GEWINNT TICKETS AUF UNSERER FACEBOOK-SEITE!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/lieblingsalbum-potenzial-lot-200-tage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Snickers-Diven und Rudolph-Unterwäsche: KUULT im Interview</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/von-snickers-diven-und-rudolph-unterwaesche-kuult-im-interview/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/von-snickers-diven-und-rudolph-unterwaesche-kuult-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 10:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[ep]]></category>
		<category><![CDATA[fan]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kuult]]></category>
		<category><![CDATA[legendär]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[snickers]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=249</guid>
		<description><![CDATA[Sie sind erst sein gut einem Jahr zusammen unterwegs, und trotzdem läuft es wunderbar für die Newcomer KUULT aus Essen. Chris, Philipp und Crause wurden 2014 7-fach beim deutschen Rock und Pop Preis ausgezeichnet, als Support waren sie durch ganz Deutschland unterwegs und jetzt sind sie endlich auch auf eigener Tour. Ihre Musik ist eingängig, authentisch und kann von der Ballade bis zu lebhaftem Rock alles. Live legen sie noch eine Schippe drauf, es ist ein wahres Fest diesen Jungs bei dem zuzusehen was sie am liebsten machen: Musik. Aber wie entstehen eigentlich die Songs, was macht Bassist Crause wenn ihm die Boxershorts ausgehen und was hat Sänger Chris eigentlich mit der Snickers-Werbung zu tun? Wir haben uns auf ein Bier einladen lassen und die Jungs haben erzählt. dk: Gibt es bestimmte Situationen die euch besonders beeinflussen in der Musik die ihr schreibt? Die besten Lieder sind die die aus erlebten Situationen entstehen. Philipp: Zeitaktuelles Geschehen. Also keine Situation in dem Sinne. Aber manchmal sitzt man auch da und möchte einen Song schreiben und macht sich Gedanken worüber – und dann quatschen wir einfach mega viel. Was einem so passiert ist, man braucht ja immer etwas das man erzählen kann. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind erst sein gut einem Jahr zusammen unterwegs, und trotzdem läuft es wunderbar für die Newcomer KUULT aus Essen. Chris, Philipp und Crause wurden 2014 7-fach beim deutschen Rock und Pop Preis ausgezeichnet, als Support waren sie durch ganz Deutschland unterwegs und jetzt sind sie endlich auch auf eigener Tour. Ihre Musik ist eingängig, authentisch und kann von der Ballade bis zu lebhaftem Rock alles. Live legen sie noch eine Schippe drauf, es ist ein wahres Fest diesen Jungs bei dem zuzusehen was sie am liebsten machen: Musik.</p>
<p>Aber wie entstehen eigentlich die Songs, was macht Bassist Crause wenn ihm die Boxershorts ausgehen und was hat Sänger Chris eigentlich mit der Snickers-Werbung zu tun? Wir haben uns auf ein Bier einladen lassen und die Jungs haben erzählt.</p>
<p><strong>dk: Gibt es bestimmte Situationen die euch besonders beeinflussen in der Musik die ihr schreibt?</strong></p>
<blockquote><p>Die besten Lieder sind die die aus erlebten Situationen entstehen.</p></blockquote>
<p><strong>Philipp: </strong>Zeitaktuelles Geschehen. Also keine Situation in dem Sinne. Aber manchmal sitzt man auch da und möchte einen Song schreiben und macht sich Gedanken worüber – und dann quatschen wir einfach mega viel. Was einem so passiert ist, man braucht ja immer etwas das man erzählen kann. Die besten Lieder sind die die aus erlebten Situationen entstehen. Zum Beispiel bei ner Ballade die wir spielen haben Chris und ich jeweils unsere eigene Geschichte ein bisschen abgewandelt. Wir haben unsere Gedanken zusammengetragen, und daraus ist dann ein Ganzes geworden.</p>
<p><strong>Chris:</strong> Man hat ja auch so viele Eindrücke wenn man unterwegs ist. Nach der letzten Tour die wir gespielt haben kamen wir zum Beispiel nach Hause und haben in zwei Tagen drei richtig geile Songs geschrieben.</p>
<p><strong>Crause:</strong> Zumindest wir finden sie geil.</p>
<p><strong>Chris:</strong> Die SIND geil. <em>(lachen)</em></p>
<p><strong>dk: Wie siehts beim Songwriting aus, habt ihr erst eine Melodie, erst einen Text oder geht das Hand in Hand?</strong></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Meistens haben wir ne instrumentale Grundlage, dann fangen wir an dadrauf rum zu summen, mal schauen ob wir eine Melodie finden. Wenn man dann da ein Grundgerüst hat versuchen wir in den Silben, meistens auf gebrochenem Englisch was zu finden.</p>
<p><strong>Chris:</strong> Oder auch Deutsch! Einfach so n Wort, zum Beispiel: <em>(Singt eine „Nanana-Melodie“, mittendrin das Wort Leben.) </em>Weißte, so. Und dann fügt sich das.</p>
<p><strong>Philipp:</strong> Genau. Ist meistens das gleiche… wobei wir es auch schon hatten dass wir gesagt haben: Boah, das Thema, das will ich jetzt schreiben. Ich hab da schon ein paar Zeilen. Und dann versucht man instrumental dieses Thema aufzubereiten.</p>
<p><strong>dk: Eure Musik ist größtenteils sehr positiv und optimistisch – ist das generell die Einstellung mit der ihr durchs Leben geht?</strong></p>
<blockquote><p>Wenn man genau hinhört ist der schon sehr kritisch und sehr ernst.</p></blockquote>
<p><strong>Chris: </strong>Wir sind da relativ fröhlich und positiv eingestellt, ja, aber wir haben auch ernste Themen. Unser Song 1000 Soldaten setzt sich zum Beispiel mit Krieg auseinander. Wenn man genau hinhört ist der schon sehr kritisch und sehr ernst. Wir versuchen aber bei sowas nicht zu plakativ und aggressiv zu sein. Wir sagen dann nicht: Krieg ist scheiße, fickt euch! Wir versuchen es so zu formulieren dass man darüber nachdenken muss was wir jetzt grade erzählen wollen. Für uns ist klar was wir meinen…</p>
<p><strong>Philipp:</strong> Vielleicht lässt das auch Platz damit jeder seine eigene Geschichte reindenken kann. Das ist etwas was wir manchmal vielleicht etwas bewusster probieren, dass wir nicht genau DIE Geschichte erzählen, sondern dass man jedem Menschen dieses bisschen Interpretation lässt, in dem man sich selbst wiederfinden kann. Das was wir schreiben passiert total aus dieser Stimmung heraus die wir grade haben. Momentan haben wir ne super Zeit, deswegen sind auch die Lieder überwiegend fröhlich und positiv. Ich glaube auch dass Menschen momentan genug Leid haben, dann will man manchmal auf nem Konzert von uns vielleicht auch einfach den Kopf ausschalten. Und nicht aus dem Konzert rausgehen und völlig down sein.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/FeB3Q6yUymY?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><strong>dk: Wie ihr schon gesagt habt, für euch ist das grade eine gute Zeit, es läuft super &#8211; was ist für euch persönlich euer größter Erfolg bisher?</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Jetzt grade. Die Tour. Zu sehen dass man ganz viel als Support und Open Air unterwegs war – und die Leute von der Musik die wir machen so gepackt sind, dass sie bereit sind in ganz verschiedene Städte zu kommen und uns live zu hören.</p>
<p><strong>Crause:</strong> Was auch ganz cool ist, und das passiert auch mittlerweile, ist das Radio. Wenn man seinen eigenen Song im normalen Programm im Radio hört – das ist schon schön.</p>
<p><strong>dk: Ihr seid auch 7-facher Preisträger des deutschen Rock und Pop Preises: Habt ihr damit gerechnet?</strong></p>
<p><strong>Chris:</strong> Wahnsinn… Nee, gerechnet nicht. Gehofft. <em>(lacht)</em> Wenn man mal mit großen anderen Bands vergleicht die früher da teilgenommen haben, Juli zum Beispiel, dann haben wir sogar in mehr Kategorien abgeräumt… Ich komm da gar nicht hinterher! Einfach nur schön. Besonders über den Publikumspreis in der Live-Kategorie haben wir uns sehr gefreut.</p>
<p><strong>dk: Die Fans stehen schon Schlange da draußen… Was war die bisher verrückteste Fan-Aktion?</strong></p>
<blockquote><p>Wir haben tatsächlich die erste Unterwäsche auf der Bühne gehabt beim deutschen Rock und Pop Preis.</p></blockquote>
<p><strong>Chris:</strong> Wir haben tatsächlich die erste Unterwäsche auf der Bühne gehabt beim deutschen Rock und Pop Preis. Das war ziemlich bescheuert. <em>(grinst)</em> Aber auch super. Ich war ein bisschen geschockt und wusste gar nicht was ich jetzt sagen soll.</p>
<p><strong>Crause:</strong> Die hab ich übrigens mit nach Hause genommen.</p>
<p><strong>Philipp:</strong> Falls er mal keine Boxershorts mehr hat. <em>(grinst)</em></p>
<p><strong>Chris:</strong> Da denkt man sich dann schon hoppla, aber so richtig bescheuert&#8230;</p>
<p><strong>Philipp: </strong>Doch, warte mal. Wir haben mal so Boxershorts in die Hand gekriegt, die waren rot, knalleng, vorne in der Mitte drauf Rudolph mit ner dicken roten Nase, und wenn du die gedrückt hast hat der n Lied gespielt.</p>
<p><strong>dk: Bestimmt sehr aktiv in Benutzung gewesen an Weihnachten!</strong></p>
<p><em>(lachen)</em></p>
<p><strong>Chris: </strong>Durchgehend. Ich trag die nur noch.</p>
<p><strong>dk: Was sind die nervigsten Angewohnheiten der Bandkollegen?</strong></p>
<blockquote><p>Kennt ihr die Snickers Werbung? Die mit „Werd nicht zur Diva“? Das ist Chris.</p></blockquote>
<p><strong>Chris </strong><em>(zu Crause)</em><strong>:</strong> Also du bist total zerstreut und vergesslich. <em>(Alle lachen. Außer Crause.)</em></p>
<p><strong>Philipp: </strong>Und ich bin wahrscheinlich immer ein bisschen zu perfektionistisch…</p>
<p><strong>Chris:</strong> Und manchmal so n bisschen mimimi… der reitet immer auf allem rum.</p>
<p><strong>Philipp: </strong>Und Chris… <em>(grinst)</em> Kennt ihr die Snickers Werbung? Die mit „Werd nicht zur Diva“? Das ist Chris. Wenn der Hunger hat ist der sooo nicht zum Aushalten! Deswegen haben wir auch immer n Snickers dabei.</p>
<p><strong>Chris:</strong> Ich habs tatsächlich mal fertiggebracht, in Hamburg, da bin ich vor allen anderen los, weil ich einfach SO HUNGER hatte, und es SO EWIG gedauert hat bis jeder im Bad war! Ich hab gesagt Ich raste jetzt aus, ich MUSS jetzt los und was zu essen suchen!!! Ich wollte zu Lidl… tja. Aber leider war Sonntag. Und ER <em>(böser Blick an Philipp)</em> wusste es!</p>
<p><strong>Philipp:</strong> Ich dachte ich lass ihn mal zu Lidl gehen, damit wir mal unsere Ruhe haben! <em>(Alle lachen. Außer Chris.)</em></p>
<p>Solange Chris also etwas zu essen bekommen hat darf man sich die Jungs gerne live anhören, einige Termine der laufenden Tour stehen noch aus:</p>
<p>24.01. &#8211; Köln &#8211; Blue Shell<br />
14.02. &#8211; Essen &#8211; Cafe Nova<br />
27.03. &#8211; Hamburg &#8211; Kleiner Donner</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/von-snickers-diven-und-rudolph-unterwaesche-kuult-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sex, Groupies und Helene Fischer: Heisskalt im Interview</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/sex-groupies-und-helene-fischer-heisskalt-im-interview/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/sex-groupies-und-helene-fischer-heisskalt-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 18:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Bett]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[heisskalt]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Bloech]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[vom stehen und fallen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Die neuen Durchstarter aus dem Hause Chimperator: Heisskalt. Doch die Jungs machen keinen Hip Hop, keinen Pop und auch Raps kann man bei ihnen lange suchen. Sie brennen mit feinstem Rock die Festival- und Konzertbühnen Deutschlands nieder. Das Album &#8222;Vom Stehen und Fallen&#8220;  ist großartig, knüpft an die vorangegangenen EPs an. Wer dem teils etwas härteren, aber immer positiven und unglaublich energiegeladenen Rock auf Platte nur zu 99 Prozent überzeugen lässt holt sich den Rest live: Fetter Sound, sympathische Musiker, ausverkaufte Locations und eine Stimmung die besser nicht sein könnte. Wir haben sie auf ihrer aktuellen Deutschlandtour getroffen und mit Sänger und Gitarrist Matze über die Musik, das Drumherum und das Schicksal gesprochen. dk: Du hattest kurz vor Tourbeginn noch eine Mandel-OP. Wie ärgerlich ist es wenn man die Tour verschieben muss? Matze: Sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite ist es für uns aber mal wieder super geil gelaufen, ich weiß nicht. Wir haben da so ein Händchen. Das war letztes Jahr auch schon so, dass wir verschieben mussten und dann haben wir die Tour im Frühjahr gespielt. Wir konnten dann alles mit neuem Album spielen, und es ist viel besser gelaufen als wir es uns je hätten vorstellen können. ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Durchstarter aus dem Hause Chimperator: Heisskalt. Doch die Jungs machen keinen Hip Hop, keinen Pop und auch Raps kann man bei ihnen lange suchen. Sie brennen mit feinstem Rock die Festival- und Konzertbühnen Deutschlands nieder. Das Album &#8222;Vom Stehen und Fallen&#8220;  ist großartig, knüpft an die vorangegangenen EPs an. Wer dem teils etwas härteren, aber immer positiven und unglaublich energiegeladenen Rock auf Platte nur zu 99 Prozent überzeugen lässt holt sich den Rest live: Fetter Sound, sympathische Musiker, ausverkaufte Locations und eine Stimmung die besser nicht sein könnte.</p>
<p>Wir haben sie auf ihrer aktuellen Deutschlandtour getroffen und mit Sänger und Gitarrist Matze über die Musik, das Drumherum und das Schicksal gesprochen.</p>
<p><strong>dk: Du hattest kurz vor Tourbeginn noch eine Mandel-OP. Wie ärgerlich ist es wenn man die Tour verschieben muss?</strong></p>
<p><strong>Matze:</strong> Sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite ist es für uns aber mal wieder super geil gelaufen, ich weiß nicht. Wir haben da so ein Händchen. Das war letztes Jahr auch schon so, dass wir verschieben mussten und dann haben wir die Tour im Frühjahr gespielt. Wir konnten dann alles mit neuem Album spielen, und es ist viel besser gelaufen als wir es uns je hätten vorstellen können. Jetzt ist das auch so. Es ist alles kompakter und wir können alles mit dem Nightliner fahren, das ist viel entspannter. Irgendwie hat es dann immer auch was Gutes. Aber es ist schon blöd, zu merken dass man so verantwortlich ist mit seiner Stimme.</p>
<p><strong>dk: Wo bist du lieber? Auf Tour oder im Studio?</strong></p>
<p><strong>Matze: </strong>Auf jeeeeeeden Fall auf Tour sein. <em>(grinst)</em> Songs schreiben macht Spaß, aber das mache ich die ganze Zeit. Nur weil ich auf Tour bin heißt das nicht dass ich keine Songs schreibe. Studio und Tour könnte man jetzt vergleichen… im Studio entwickelt man neue Sachen. Aber wir schreiben eigentlich für die Bühne. Live funktioniert einfach anders. Da läuft viel über Lautstärke, im Studio kann man dann den Raumklang nutzen, was auf der Bühne nicht geht.</p>
<p><strong>dk: Was ist das Geilste daran, auf Tour zu sein?</strong></p>
<blockquote><p>In den letzten Jahren ist es für mich total normal geworden irgendwo zu sein, aufzuwachen und Google Maps anzuschmeißen und zu checken wo ich bin.</p></blockquote>
<p><strong>Matze:</strong> Es ist wie im Rausch. Verrückt eigentlich. Jeden Tag ne andere Stadt… In den letzten Jahren ist es für mich total normal geworden irgendwo zu sein, aufzuwachen und Google Maps anzuschmeißen und zu checken wo ich bin. Das ist schön – ich mag das total gerne. Man macht auch so viel Zeug… zu Hause sitzt man da und schreibt Songs, dreht Viedos, schreibt Alben, was weiß ich – und wenn man dann auf Tour ist, ist das eine Art von Überprüfen dessen was man gemacht hat. Man ist zum Beispiel in Frankfurt und muss dann schauen; Ok, wie finden die Leute in Frankfurt das was wir machen? Und es ist geil zu merken, im Vergleich zum letzten Mal ist es noch geiler geworden. Oder: Ok, im Vergleich zum Letzten Mal ist das Publikum nur noch halb so alt <em>(grinst)</em>. Wir waren gestern zum ersten Mal in Gütersloh und ich dachte, was ist denn los? <em>(grinst)</em> Der Publikumsschnitt war in den ersten zwei Reihen so vielleicht 16? Aber auch nur weil da so zwei 20-jährige rumstanden. Das hat so richtig nach Kinder-Turnhallen-Umkleide gerochen. <em>(lacht) </em></p>
<p><strong>dk: Das hätte ich grade bei euch jetzt nicht erwartet…</strong></p>
<p><strong>Matze: </strong><em>(lacht) </em>Nee. Wir auch nicht. Es ist normal, dass in der ersten Reihe ein paar Mädels stehen die ein bisschen jünger sind, und dahinter ein paar Dudes die vor sich hin moshen, und dann da hinter wieder ein paar gesetztere Herrschaften. Aber dass es wirklich so krass jung ist wie gestern, das hatten wir noch nie. Deswegen: Man entdeckt immer neue Sachen.</p>
<p><strong>dk: Wie wichtig ist Spontanität als Musiker?</strong></p>
<blockquote><p>Es ist total normal Sachen abzusagen für die Band.</p></blockquote>
<p><strong>Matze: </strong>Das hängt ganz davon ab in welchem Konstrukt Band man sich befindet. Ich persönlich bin ein extrem spontaner Mensch. Das sind aber nicht alle in der Crew, deswegen sind wir so mittelspontan glaub ich. Es ist schon gut wenn man damit leben kann, wenn man morgens um acht einen Anruf oder eine SMS bekommt, und man dann direkt nach dem Aufstehen lesen muss dann man in 10 Minuten irgendwo sein soll und irgendwas machen soll. Es ist total normal Sachen abzusagen für die Band.</p>
<p><strong>dk: Wie wichtig ist Social Media heute für eine erfolgreiche Band? Wie viel läuft über diese Kanäle?</strong></p>
<p><strong>Matze: </strong>Bei uns sehr viel, eigentlich fast alles. Facebook ist unser massivstes Tool um mit den Fans in Kontakt zu bleiben und sie zu informieren. Wenn was ist erreichen wir tatsächlich 90 Prozent der Leute über Facebook. Das ist schon abgefahren eigentlich. Aber das hängt auch immer ein bisschen von der Band ab. Wir haben junge und im Internet aktive Fans – deswegen funktioniert das total gut. <em>(grinst)</em> Es macht ja auch ein bisschen Spaß. Unser Gitarrist hat sich da übelst reingefuchst, der das auch ziemlich feiert das zu tun. Es macht ja auch schon irgendwie Bock… und wir haben kein Management, also wir haben ein Management, aber die machen gefälligst nicht unsere Facebook-Posts.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='620' height='379' src='http://www.youtube.com/embed/8pHKFHJURMI?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><strong>dk: Welcher Musiker geht gar nicht?</strong></p>
<blockquote><p>Wahrscheinlich ist Helene Fischer eigentlich ne echt coole Sau. Die waren besoffen auf irgendeinem Hotelzimmer und haben diesen Chorus geschrieben.</p></blockquote>
<p><strong>Matze:</strong> Ich hab festgestellt dass ich echt schon so viel Musik gehört hab die ich so scheiße fand – und dann die Leute hinterher kennengelernt hab und dachte „Oh mann, du bist halt so nett und cool.“ Deswegen kann ich jetzt voll schlecht sagen das irgendwas richtig kacke ist – Weil ich mir immer denk &#8222;Hey, da steckt auch jemand dahinter der das mega feiert.&#8220; Aber Musik die ich richtig ekelig finde, ist wenn ich merke dass es nicht so ist. Wenn ich das Gefühl hab da macht jetzt jemand irgendwas weil er glaubt dass das grade angesagt ist oder funktioniert, aus wirtschaftlichen Gründen. Da werde ich dann sauer. Die Leute gewöhnen sich an den Scheiß, und irgendwann können sie beschissene Scheiße nicht mehr von guter Musik unterscheiden. Das ist manchmal ein bisschen traurig. Aber ich will mir da nichts anmaßen. Wahrscheinlich ist Helene Fischer eigentlich ne echt coole Sau, und man kann mit ihr richtig gut abhängen. Jemand hat auch &#8222;Atemlos&#8220; geschrieben, und derjenige ist auf jeden Fall nicht auf den Kopf gefallen. Er hat immerhin nen Song geschrieben den echt viele Leute feiern. Die waren wahrscheinlich besoffen auf irgendeinem Hotelzimmer und haben diesen Chorus geschrieben. Man darf das nicht vergessen: Dass das in einem schönen Moment aus einem schönen Kopf kommt.</p>
<p><strong>dk: Liebesbeziehung mit Fans: Kann das ne Grundlage sein?</strong></p>
<blockquote><p>Ich bin lieber jeden Tag aufs Neue zu allen Leuten nett und aufgeschlossen, als dass ich jetzt resigniert in meiner Arroganz im Backstage bleibe.</p></blockquote>
<p><strong>Matze: </strong>Nee. Nein. Also gaaar nicht. Ich hab immer mal wieder sehr interessante Menschen, oder in meinem Fall interessante Mädchen auf Konzerten getroffen, mit denen ich mich super unterhalten hab. Mit denen vielleicht auch mal ein bisschen mehr passiert ist, aber ich könnte mich glaube ich nie…. Ich fänd das total komisch… wenn das von einer Seite… also das ist doch irgendwie… Also. <em>(grinst)</em> Um guten Sex zu haben braucht man ja auch ein gegenseitiges Respektieren, und ein Selbstbewusstsein. Bei ganz vielen unserer Fans habe ich nämlich nicht das Gefühl dass sie ernst selbstbewusst auftreten mir gegenüber. Weil sie verunsichert sind, weil sie mich super toll finden – was für mich total komisch ist. <em>(grinst)</em> Und was genau deswegen schon verhindert dass sich eine sexuelle Spannung aufbaut.</p>
<p>Mal abgesehen von sexueller oder körperlicher Beziehung versuchen wir schon eine Beziehung zu den Leuten aufzubauen. Wir machen uns gerne einen geilen Abend mit dem Publikum zusammen, und nicht: Wir sind die geile Band und ihr das blöde Publikum. Das funktioniert meistens gut, und manchmal geht das auch richtig krass in die Hose, wenn die Leute das in den falschen Hals kriegen und denken dass wir beste Freunde sind und dann völlig psycho werden. Da gibt es schon ein paar Geschichten, die ganz ganz komisch geendet sind. Aber mein Gott. <em>(grinst)</em> Bisschen Schwund ist immer. Ich bin lieber jeden Tag aufs Neue zu allen Leuten nett und aufgeschlossen, als dass ich jetzt resigniert in meiner Arroganz im Backstage bleibe.</p>
<p><strong>dk: Man gewöhnt sich also nicht an das Gefühl des angehimmelt Werdens?</strong></p>
<blockquote><p>Das ist nur das, was die Leute in mich reinprojizieren. Das bin ich nicht. Deswegen darf ich nicht anfangen zu denken dass ich das bin, sonst machen die mich kaputt.</p></blockquote>
<p><strong>Matze: </strong>Ich nicht, nee. Also in dem Moment, in dem ich am Merch rumstehe und die Leute Fotos machen wollen, habe ich eine Art gefunden das irgendwie zu akzeptieren dass ich jetzt der coolste Mensch der Welt für die alle hier bin. Aber wenn ich danach im Backstage oder im Bus sitze brauche ich echt auch ein paar Minuten um so n bisschen klar zu kommen. Um zu merken du bist immer noch genau der gleiche Typ, der vorhin auf die Bühne gegangen ist, und der nachher auch mal kacken geht. <em>(grinst)</em> Wenn man da nicht aufpasst kann einen das schon mega fertig machen. Aber das ist ja nur das, was die Leute in mich reinprojizieren. Das bin ich ja nicht. Das denken die Leute, dass ich das bin. Und deswegen darf ich nicht anfangen zu denken dass ich das bin, sonst machen die mich kaputt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Ben Wolf</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/sex-groupies-und-helene-fischer-heisskalt-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit neuem Sänger, Whisky-Cola und Tütüs auf der Bühne: Jupiter Jones im Interview</title>
		<link>http://digitalkonfetti.de/jupiter-jones/</link>
		<comments>http://digitalkonfetti.de/jupiter-jones/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 15:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia Szymik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Hont]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Hontheim]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sänger]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Eigner]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Tütü]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://digitalkonfetti.de/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[Mit ihrem neuen Sänger Sven planen "Jupiter Jones" nun die Zukunft und lassen sich den Festivalsommer nicht entgehen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jupiter Jones – eine Band die aus der deutschsprachigen Musik kaum noch wegzudenken ist. Seit 12 Jahren sind sie zusammen unterwegs und machen Rock-Pop vom allerfeinsten. Sie erhielten mehrfach Auszeichnungen, unter anderem den Echo, und &#8222;Still&#8220; war 2011 das meistgespielte deutschsprachige Lied bei deutschen Radiosendern. Doch dann der Schock im Mai diesen Jahres: Sänger Nicholas Müller verlässt die Band nach 12 Jahren. Aufgrund einer Angststörung sah er sich nicht mehr in der Lage weiter mit der Band zu arbeiten. In diesem Moment ist vielen Fans das Herz in die Hose gerutscht. Der Sänger hat einen großen Anteil am Wiedererkennungswert einer Band, wie soll es ohne Sänger weitergehen? Doch die Jungs von Jupiter Jones haben sich nicht unterkriegen lassen und in ihrem Bekanntenkreis nach geeignetem Ersatz gesucht – und sind fündig geworden. Mit ihrem neuen Sänger Sven planen sie nun die Zukunft und lasen sich den Festivalsommer nicht entgehen. Sie rocken ein Festival nach dem anderen – die neue Besetzung scheint sich zu etablieren. Platz 2 beim Bundesvision Song Contest bestätigt diesen Eindruck. Ich habe sie getroffen und mit ihnen über den Sängerwechsel, ihre zukünftigen Pläne und ungewöhnliche Outfits auf der Bühne gesprochen.</p>
<p>Als ich auf den Backstagebereich zugehe rennt mich Sascha fast um, er sieht aus als ob er noch etwas sehr dringendes zu erledigen hat. Na gut. Dann findet das Interview eben mit Hont, Schlagzeug, Andreas, Bass, und dem neuen Sänger, Sven, statt. Wir setzen uns hin und warten auf die Jungs, die dann zu zweit hereinkommen, sich vorstellen und direkt die grundlegenden Dinge klären:  &#8222;Wo ist meine Essenskarte? Mist, ich verliere so nen Kram immer! Wo hast du deine denn hingesteckt?&#8220; (Anmerkung: Absolut nachvollziehbar, ich habe meine auch verloren.) &#8222;Sven schläft übrigens noch…&#8220; und &#8222;Hast du einen Schuss Whisky in die Cola gemacht?&#8220;. Dann kann es losgehen.</p>
<p><strong>dk: Habt ihr daran gedacht die Band aufzugeben als Nicholas sich entschieden hat auszusteigen?</strong></p>
<p><strong>Andreas:</strong> Zumindest nicht länger als 10 Sekunden. Natürlich ist das erstmal ein Schlag ins Gesicht, wenn der Sänger die Band verlässt, das ist schon was anderes als der Bassist oder der Schlagzeuger. Aber komischerweise war das gleichzeitig auch wie ein Befreiungsschlag. Marco und Sascha kamen direkt unabhängig voneinander auf den gleichen Namen. Da haben wir uns gedacht dass das ein Zeichen ist, dann muss man das auch nutzen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Natürlich ist das erstmal ein Schlag ins Gesicht, wenn der Sänger die Band verlässt, das ist schon was anderes als der Bassist oder der Schlagzeuger. Aber komischerweise war das gleichzeitig auch wie ein Befreiungsschlag.</p>
</blockquote>
<p><strong>dk: Wie wichtig war es als neuen Sänger jemanden zu finden der Erfahrung im Studio und auf der Bühne hat?</strong></p>
<p><strong>Hont:</strong> Das war immens wichtig. Das war die Bedingung dass wir mit der Band weitermachen, da gab es genaue Vorstellungen wer es sein könnte, ohne schon direkt auf Sven gekommen zu sein. Aber es musste jemand aus unserem Bekanntenkreis sein. Wir hätten kein Sängercasting gestartet, wir wollten das Ganze nicht künstlich am Leben erhalten damit der Mechanismus Jupiter Jones funktioniert. Wir haben gesagt wenn wir weitermachen, dann nur so. Es musste schon jemand sein der weiß was auf ihn zukommt. Wir haben mit Sven für uns den berühmten Sechser im Lotto gefunden – obwohl Sven ja zuerst nee gesagt hatte. Aber als wir dann die ersten Male im Proberaum waren, das hat sich wirklich gut angefühlt. Ich glaube, nichts passiert ohne Zufall, und auch das ist nicht ohne Zufall passiert. Das ist immer so im Leben, wenn eine Tür zu geht kann man durch neue Türen gehen und neue Wege bestreiten. Wir haben auch nicht das Gefühl dass wir schon alles gesagt haben mit der Band. Wir haben immer noch so viele Ideen und Visionen, da können wir jetzt weitermachen.</p>
<p><strong>dk: Was ist es für ein Gefühl einen alten Song das erste Mal mit neuem Sänger zu proben oder damit auf der Bühne zu stehen?</strong></p>
<p><strong>Andreas:</strong> Ich weiß nicht wie es bei den Anderen war, aber ich habe beim ersten Mal proben die Erwartung gehabt dass sich das verdammt komisch anfühlen wird – war aber dann komischerweise nicht so. Es hat sich nach den ersten zwei Liedern direkt sehr vertraut angefühlt und auch überhaupt nicht ungewohnt und einfach gut. Das hat neue Energie in den Proberaum gebracht, die wir schon lange nicht mehr hatten. Deswegen hat diese Umstellung bei mir nicht so lange gedauert. Ich weiß nicht wie das bei den Fans so ist, aber die ersten Eindrücke die wir mitbekommen haben, da war das glaube ich ähnlich. Die großen Fans sind mit großer Angst zum ersten Konzert gegangen, es ist schwierig sich auf was Neues einzulassen. Aber ich glaube das ist für sie genauso wie für mich, dass sich das sehr schnell sehr vertraut angefühlt hat.</p>
<p><strong>dk: Wird sich die Richtung, der Stil eurer Musik jetzt ändern weil ihr mit einer veränderten Besetzung arbeitet?</strong></p>
<p><strong>Hont:</strong> Ich würde sagen nein. Das war auch ein Punkt warum wir weitermachen wollten. Bei uns gibt es keinen musikalischen Alleinherrscher, eine Person die die Fäden in der Hand hält. Sascha ist schon seit längerem der Hauptsongwriter, also der, der mit Abstand mit den meisten Ideen im Proberaum ankommt. Von da her war klar dass sich der Stil nicht ändern wird. Ich glaube dass Jupiter Jones sich immer ein Stück weit verändert hat, von Album zu Album. Wir werden weiterhin Musik aus dem Bauch raus machen und ich bin fest davon überzeugt dass es sich weiterhin nach Jupiter Jones anhört. So ist auch das Feedback, das wir zu dem ersten Song bekommen haben den wir zusammen geschrieben haben. Da haben die Leute gesagt dass das Jupiter Jones ist. Das ist ein schönes Zeichen, dass man die Leute nicht vor den Kopf stößt und auf einmal eine 360 Grad Drehung macht. Dazu gibt es ja auch keinen Grund. Es gab nichts in der Vergangenheit was scheiße war.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Wenn wir vorhätten unseren Stil zu ändern dann könnten wir dem Kind ja auch einen anderen Namen geben. Dann hätten wir es nicht unter Jupiter Jones weiterlaufen lassen. Warum wir das aber machen ist weil wir Lust auf die Art von Musik haben, und wie Hont eben schon gesagt hat, weil wir noch nicht alles gesagt haben damit.</p>
<p><strong>dk: Wie ist die Stimmung bei euch im Studio? Seid ihr locker und entspannt und wisst wann man sich lieber in Ruhe lässt oder fliegen nach so vielen Jahren immer noch die Fetzen?</strong></p>
<p><strong>Andreas und Hont</strong> (gleichzeitig): Wissen wir eigentlich. / Haben wir gelernt. (lachen)</p>
<p><strong>Hont:</strong> Das ist glaube ich auch ein ganz wichtiger Faktor warum die Band so gut funktioniert. Mittlerweile hat man ein Gespür dafür wann man einem anderen auf den Sack geht, oder wann einer auch mal Zeit für sich braucht. Da entwickelt man schon relativ feine Antennen für.</p>
<p><strong>dk: Welche Atmosphäre mögt ihr lieber; Riesen Festival oder kleines Akustikset?</strong></p>
<p>(lachen)<strong> Andreas:</strong> Oft gestellte Frage. Aber nee, anders gestellt als sonst. Sonst ist die Frage „Großes Festival oder kleine Clubshow“. Dieses Mal kleines Akustikset, das ist noch mal was anderes. Also ist beides auf eine andere Art geil. Bei einem großen Festival weiß man nie was auf einen zukommt, die Leute sind nicht nur wegen einem selber da. Wenn wir ein eigenes Akustikkonzert veranstalten weiß man schon dass da viele die Band schon mal gehört oder gesehen haben. Deswegen ist es beim Festival immer spannend ob man die Leute begeistern kann, da stehen immer riesen Massen vor der Bühne.</p>
<p><strong>Hont:</strong> Naja… (schaut nach draußen, der Himmel ist quasi schwarz) Wobei bei dem Wetter heute… (lacht)</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Die kommen trotzdem. Und bei so einer kleineren Show hat man eine familiäre Atmosphäre, als ob man zu Hause mit einem Glas Rotwein vor dem Kamin ein Liedchen spielen würde.</p>
<p><strong>dk:</strong> Beste Location zum Musik schreiben?</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Zurückgezogen.</p>
<blockquote><p>Wir sind nicht so gepolt dass wir uns in großen Menschenmassen wohlfühlen.</p></blockquote>
<p><strong>Hont:</strong> Ja, würde ich auch sagen. Wir sind alle  nicht so gepolt dass wir uns in großen Menschenmassen wohlfühlen. Songwriting ist bei uns eine sehr intime Sache, die in den eigenen 4 Wänden, sprich Proberaum oder zu Hause, stattfindet. Wir haben es noch nie geschafft auf Tour Songs zu schreiben, oder in einem bewegten Umfeld – das funktioniert einfach nicht. Wir schotten uns ab, machen die Türen zu und sind für uns. Dann haben wir das Gefühl uns fallen lassen zu können.</p>
<p><strong>dk: Das peinlichste Bühnenerlebnis?</strong></p>
<p><strong>Andreas:</strong> (lacht) Ich glaub da haben wir beide das gleiche. Weil wir jeweils eine Wette verloren haben und nur mit einem Tütü bekleidet über die Bühne tanzen mussten.</p>
<p><strong>Hont:</strong> (grinst) Mir war das nicht peinlich.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Ja das war mir klar. (lacht)</p>
<p><strong>Hont</strong> (zu seinem Manager): Thorsten, fällt dir noch ein peinliches Erlebnis ein? (grinst) Wobei dir ist wahrscheinlich jeder Tag mit uns peinlich.</p>
<p><strong>Thorsten:</strong> Mir ist das generell sehr peinlich, da hast du Recht.</p>
<p><strong>dk: Wenn dir das nicht peinlich war besorgen wir dir doch schnell so ein Ding und du trittst heute Abend damit auf.</strong></p>
<p><strong>Hont:</strong> Aaaah neeneenee, dann musst du aber auch nen Einsatz bringen.</p>
<p><strong>Andreas:</strong> Das muss schon ne Wette sein!</p>
<p>(lachen) <strong>Hont:</strong> Die Einsätze sind relativ hoch bei uns… (grinst)</p>
<p>An der Stelle habe ich das Gespräch aus Selbstschutz lieber beendet. Einige Stunden später hat die Band die Mainstage gerockt, und ich kann nur bestätigen was Andreas im Gefühl hatte: Die Fans lieben die Band mindestens genauso heiß und innig wie vorher und auch die Chemie auf der Bühne scheint eindeutig zu stimmen. Wir freuen uns auf neue Projekte mit neuer Besetzung!</p>
<p>Foto: Sven Sindt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://digitalkonfetti.de/jupiter-jones/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
